Tremiti Inseln: ein wahres Naturparadies...

Im kristallklaren Wasser der Landspitze von Gargano befinden sich fünf Juwelen der Natur: San Nicola, San Domino, Capraia und die Felsen von Cretaccio und Pianosa, die den malerischen Archipel der Tremiti Inseln zusammensetzen.

Die Tremiti Inseln werden auch Diomedee genannt. Wie die Legende erzählt, Diomedes, nach der langen Reise zurück aus dem Trojanischen Krieg, hielt hier, um seine Stärke wiederzufinden.

San Nicola ist die kleinste Insel und ist der Verwaltungssitz, und das historische und religiöse Zentrum. Es ist besonders für das wunderschöne Heiligtum von Santa Maria a Mare bekannt, das auf einem tausendjährigen Felsen steht. Dieses imposante Festung-Kloster fängt jeden Blick derjenigen aus, die daneben wandern. Die Wände dieser Festung behalten einen der wertvollsten Schätze der Insel: der große Christus, ein einzigartiges Kunstwerk. Es ist ein Kreuz, das 3,44 Meter hoch und 2,58 Meter breit ist. Darauf ist ein gekreuzigter Christus lackiert. Es ist sehr eindrucksvoll.

San Domino, im Gegensatz zu San Nicola, ist die größte Insel des Archipels und ist für seinen grünen Spitznamen berühmt: "Garten des Paradieses". Der größte Schatz dieser Insel ist die Natur und die Landschaft. Hier gibt es üppige Pinienwälder, eine zackige Küste, überhängende Felsen, intime Sandstrände, imposante Höhlen und kristallklares Wasser. In San Domino findet man auch zahlreiche Fragmente von groben Keramik und Waffen, die die Anwesenheit des Menschen schon in der Jungsteinzeit beweisen. Unter allen Naturschönheiten der Insel zeichnen sich die folgenden berühmten Namen aus: Cala delle Arene, Cala Matano, Cala degli Inglesi, Cala Tamariello und Cala Tonda, bis zu der extremen Südspitze von Onkel Caesar. Sowie die Ausübung der üblichen Wassersports, soll man die Gelegenheit nicht verpassen, die schönen Seehöhlen (wie z.B. Grotta del Sale, Grotta delle Viole und Grotta del Bue Marino), zu besuchen.

Capraia ist sicherlich die interessanteste Insel; hier findet man Kapern, Lentiscus Pflanzen und felsige Bögen an der Küste. Das ist wie die einzige unbewohnte Insel des Archipels aussieht.

Diese Inseln sind auch Gastgeber von berühmten historischen Persönlichkeiten und Politikern gewesen, die hier ihre Strafe seit den Zeiten der alten Römer abgedient haben. Aus diesem Grund kann man einige Gräber im griechisch-römischen Stil bewundern, wo die Grabsteine mit den Radierungen von Diomene und Julia (Augustus Neffen) eingraviert wurden.